Wetter: Unbeständig, anfangs im Südosten noch recht mild, sonst eher verhaltene Temperaturen
"Vom Süden der Iberischen Halbinsel bis nach Nordrussland verläuft quer über den europäischen Kontinent eine Tiefdruckrinne, die recht warme Luft im Südosten von deutlich kühlerer Luft im Nordwesten trennt. Da diese Front zurzeit noch über Deutschland liegt, bekommen auch wir etwas von diesen Unterschieden zu spüren.
So ist es am Freitag im Südosten mit Werten um 16, örtlich sogar rund 20 Grad noch deutlich milder als im Rest der Republik.
Allerdings verschiebt sich die Luftmassengrenze zum Wochenende nach Osten, so dass wir dann bundesweit bei einheitlicheren Werten meist zwischen 9 und 14 (Samstag) bzw. 11 und 16 (Sonntag) Grad landen werden. Der Witterungscharakter ist allgemein wechselhaft zu nennen, wobei natürlich entlang der Front das trübste Wetter zu erwarten ist.
Was bei der Zweiteilung für Deutschland im Kleinen gilt, trifft für Europa natürlich im Großen zu. So steht einem mäßig frühlingshaftem Westeuropa und fast noch winterlichem Norden der vor allem in Richtung Wochenende ziemlich sommerliche Südosten gegenüber. Beispielsweise liegen die Höchstwerte im nördlichen Skandinavien noch immer in der Nähe des Gefrierpunktes. Die Britischen Inseln haben mit zumeist 8 bis 13 Grad ein ähnliches Temperaturniveau wie weite Teile Mitteleuropas.
Auch auf der Iberischen Halbinsel tut sich der Frühling am kommenden Wochenende noch etwas schwer mit Höchstwerten, die nur im Süden die 20-Grad-Marke knacken werden. Auf der Vorderseite der Luftmassengrenze wird dagegen zunehmend heiße Luft aus der Sahara nach Südosteuropa und in die Türkei geschaufelt. Sie sorgt am Wochenende vor allem in
Griechenland und in der Türkei für Temperaturen, die durchaus 30 Grad überschreiten können. "
Das erklärt Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

So ist es am Freitag im Südosten mit Werten um 16, örtlich sogar rund 20 Grad noch deutlich milder als im Rest der Republik.
Allerdings verschiebt sich die Luftmassengrenze zum Wochenende nach Osten, so dass wir dann bundesweit bei einheitlicheren Werten meist zwischen 9 und 14 (Samstag) bzw. 11 und 16 (Sonntag) Grad landen werden. Der Witterungscharakter ist allgemein wechselhaft zu nennen, wobei natürlich entlang der Front das trübste Wetter zu erwarten ist.
Was bei der Zweiteilung für Deutschland im Kleinen gilt, trifft für Europa natürlich im Großen zu. So steht einem mäßig frühlingshaftem Westeuropa und fast noch winterlichem Norden der vor allem in Richtung Wochenende ziemlich sommerliche Südosten gegenüber. Beispielsweise liegen die Höchstwerte im nördlichen Skandinavien noch immer in der Nähe des Gefrierpunktes. Die Britischen Inseln haben mit zumeist 8 bis 13 Grad ein ähnliches Temperaturniveau wie weite Teile Mitteleuropas.
Auch auf der Iberischen Halbinsel tut sich der Frühling am kommenden Wochenende noch etwas schwer mit Höchstwerten, die nur im Süden die 20-Grad-Marke knacken werden. Auf der Vorderseite der Luftmassengrenze wird dagegen zunehmend heiße Luft aus der Sahara nach Südosteuropa und in die Türkei geschaufelt. Sie sorgt am Wochenende vor allem in
Griechenland und in der Türkei für Temperaturen, die durchaus 30 Grad überschreiten können. "
Das erklärt Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
event - Apr 10, 11:45
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