Kommt der Frühling? Insgesamt unbeständig, nicht durchgehend unfreundlich, allmählich wärmer
"Über Island thront in den kommenden Tagen - etwas anders als man gemeinhin vermutet - ein kräftiges Hoch namens KANAN. Doch obwohl KANAN auch seine Fühler in Richtung Skandinavien ausstreckt, wird höchstens der äußerste Norden Deutschlands zum Wochenende ein wenig davon profitieren. Denn unser Wetter wird im Wesentlichen von einem umfangreichen Tiefdrucksystem über dem östlichen Atlantik und Westeuropa bestimmt. Ein Randtief dieses Systems wandert in den nächsten Tagen langsam von Frankreich her kommend über das südliche Deutschland hinweg nach Osten und sorgt so für einen unbeständigen Start ins Wochenende.
Immerhin sieht es für den Sonntag gar nicht so schlecht aus. Denn das eine Randtief verabschiedet sich Richtung Osteuropa, und ein nachfolgendes Tief erreicht erst in der Nacht zum Montag den Südwesten. Die Vokabel 'Zwischenhoch' dürfte für diese vorübergehende Wetterbesserung eher überdimensioniert sein, handelt es sich doch eher um einen Mangel an Tiefdruckgebilden denn um ein eigenständiges Hoch.
In anderen Regionen der Welt geht es inzwischen schon wieder recht heftig zu. So wurde am Mittwoch der tropische Sturm NEOGURI im südchinesischen Meer zum ersten Taifun der Saison hochgestuft. Er lag mit seinem Zentrum am Donnerstagmorgen (unserer Zeit) etwa über den Paracel-Inseln. Dabei traten (geschätzte) Böen um 180 km/h auf.
Nach aktuellen Berechnungen soll NEOGURI zunächst nordnordwestwärts auf die zweitgrößte chinesische Insel Hainan zusteuern, und anschließend zur südchinesischen Küste ziehen. Zwar soll die Windgeschwindigkeit des Taifuns dann rasch abnehmen, allerdings beinhalten die heftigen Niederschläge noch erhebliches Zerstörungspotential.
Ein derart zeitiger Beginn der Saison für tropische
Wirbelstürme (März / April) ist im (nord-)westlichen Pazifik nicht ungewöhnlich, findet man dort, im sogenannten "warm-pool" der Erde doch die (im Schnitt) weltweit höchsten Wassertemperaturen. Und warmes Wasser mit Werten um oder über 27 Grad ist ja die Lebensgrundlage dieser Stürme.
Im deutlich kühleren tropischen Nordatlantik ist das Wasser dagegen in der Regel erst ab dem Frühsommer warm genug, um tropische Wirbelstürme (dort heißen sie bekanntermaßen "Hurrikan") entstehen zu lassen. "
Das erklärt Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Immerhin sieht es für den Sonntag gar nicht so schlecht aus. Denn das eine Randtief verabschiedet sich Richtung Osteuropa, und ein nachfolgendes Tief erreicht erst in der Nacht zum Montag den Südwesten. Die Vokabel 'Zwischenhoch' dürfte für diese vorübergehende Wetterbesserung eher überdimensioniert sein, handelt es sich doch eher um einen Mangel an Tiefdruckgebilden denn um ein eigenständiges Hoch.
In anderen Regionen der Welt geht es inzwischen schon wieder recht heftig zu. So wurde am Mittwoch der tropische Sturm NEOGURI im südchinesischen Meer zum ersten Taifun der Saison hochgestuft. Er lag mit seinem Zentrum am Donnerstagmorgen (unserer Zeit) etwa über den Paracel-Inseln. Dabei traten (geschätzte) Böen um 180 km/h auf.
Nach aktuellen Berechnungen soll NEOGURI zunächst nordnordwestwärts auf die zweitgrößte chinesische Insel Hainan zusteuern, und anschließend zur südchinesischen Küste ziehen. Zwar soll die Windgeschwindigkeit des Taifuns dann rasch abnehmen, allerdings beinhalten die heftigen Niederschläge noch erhebliches Zerstörungspotential.
Ein derart zeitiger Beginn der Saison für tropische
Wirbelstürme (März / April) ist im (nord-)westlichen Pazifik nicht ungewöhnlich, findet man dort, im sogenannten "warm-pool" der Erde doch die (im Schnitt) weltweit höchsten Wassertemperaturen. Und warmes Wasser mit Werten um oder über 27 Grad ist ja die Lebensgrundlage dieser Stürme.
Im deutlich kühleren tropischen Nordatlantik ist das Wasser dagegen in der Regel erst ab dem Frühsommer warm genug, um tropische Wirbelstürme (dort heißen sie bekanntermaßen "Hurrikan") entstehen zu lassen. "
Das erklärt Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
event - Apr 17, 15:45