Musical Tanz der Vampire: Das Musical Tanz der Vampire bleibt den Konventionen des Horror-Genres treu...
Im Dezember 2006 feierte die Parodie auf das Vampirgenre seine Berlin-Premiere im Theater des Westens. Regie führt Oskar Preisträger Roman Polanski.
Charismatische Nachtgestalten, bedrohlich hervorblitzende Eckzähne und Blut: Das Musical Tanz der Vampire bleibt den Konventionen des Horror-Genres treu, auch wenn die merkwürdigen Umstände dem Grauen bisweilen den Schrecken nehmen.
Die Geschichte führt den Zuschauer ins dunkle Herz von Transsilvanien und durch alle erdenklichen Strapazen der Vampirjägerei. Hinter Gänsehautmomenten und gruseliger Hochspannung lauern skurrile Charaktere und kuriose Geschehnisse im Reich der Blutsauger.
Das Musical verwebt die delikaten Verwicklungen seiner Figuren mit furiosen Tanzszenen und rockigen Balladen inmitten einer majestätischen Vampirschloss-Kulisse. Der Reiz der Inszenierung von Roman Polanski liegt in der Balance zwischen Schauder und Komik.
Als Vorlage für das „Grusical“ diente Polanskis gleichnamiger Kinoerfolg aus dem Jahr 1967. Das Buch entwickelte Michael Kunze, der sich mit zahlreichen Musical-Übersetzungen und eigenen Musiktheater-Produktionen einen Namen machte.
Die Musik stammt aus der Feder von Jim Steinman. Seine dramatischen, opernhaften Rock-Kompositionen wurden vor allem durch Interpreten wie Meat Loaf und Bonnie Tyler weltweit bekannt.
Die Vampir-Komödie zählt zu den populärsten deutschsprachigen Musicals und hat bisher mehr als vier Millionen Zuschauer in seinen Bann gezogen. Inzwischen reicht das Renommee der Produktion von Europa bis nach Asien. In Warschau hat Tanz der Vampire aufgrund der großen Nachfrage gerade seine Spielzeit verlängert. Am 2. Juli 2006 feierte das Musical seine Japan-Premiere in Tokio.
Tanz der Vampire spielt mit den Erwartungen des Publikums und allen Klischees, die das schaurige Metier zu bieten hat – bis zum bissigen Ende.
Für Michael Kunze liegt die besondere Würze in der Ironie des Ausgangs: „Die Geschichte hat keine Moral. Die Vampire triumphieren und übernehmen die Herrschaft der Welt. Das macht das Stück letztlich so modern.“
Vampirjägerei und ihre Tücken:
Die Geschichte: Getarnt als Fledermausforscher verfolgt der berühmte Vampirjäger Professor Abronsius mit seinem jungen Assistenten Alfred die Spur der Untoten. In Transsilvanien retten sich die beiden kurz vor dem Erfrieren in das Wirtshaus von Chagal, dessen bezaubernde Tochter Sarah dem etwas unbeholfenen Alfred von nun an schlaflose Nächte bereitet.
In der Schenke stoßen die Wissenschaftler nicht nur auf verdächtige Mengen von Knoblauch sondern bald auch auf verräterische Bisswunden. Verantwortlich für die beängstigenden Vorkommnisse im Dorf ist der Vampirgraf von Krolock. Auch er hat eine Schwäche für die schöne Wirtstochter, die betört von seinem dunklen Charme einer Einladung auf sein Schloss folgt.
Abronsius und Alfred nehmen die Verfolgung auf – der eine voller Forscherdrang, der andere voller Sorge um seine Angebetete.
Im Reich des Grafen angekommen erwarten sie zwei überaus erfreute Gastgeber: Von Krolock und sein schwuler Sohn Herbert, den insbesondere Alfreds Eintreffen in Entzückung versetzt. In den nun folgenden 24 Stunden überschlagen sich die Ereignisse, allerdings zu Gunsten der dunklen Kreaturen.
Eine Serie von erfolglosen Annäherungs- und Vampirtötungsversuchen findet ihren Höhepunkt auf dem Mitternachtsball im Schloss. Zuletzt verbleibt Professor Abronsius als einzig Sterblicher im Kreis von Untoten – nichts ahnend…
Nur noch bis 30.03.2008 in Berlin! Zum Ticketanbieter:
Offizielle KONZERTKASSE

Charismatische Nachtgestalten, bedrohlich hervorblitzende Eckzähne und Blut: Das Musical Tanz der Vampire bleibt den Konventionen des Horror-Genres treu, auch wenn die merkwürdigen Umstände dem Grauen bisweilen den Schrecken nehmen.
Die Geschichte führt den Zuschauer ins dunkle Herz von Transsilvanien und durch alle erdenklichen Strapazen der Vampirjägerei. Hinter Gänsehautmomenten und gruseliger Hochspannung lauern skurrile Charaktere und kuriose Geschehnisse im Reich der Blutsauger.
Das Musical verwebt die delikaten Verwicklungen seiner Figuren mit furiosen Tanzszenen und rockigen Balladen inmitten einer majestätischen Vampirschloss-Kulisse. Der Reiz der Inszenierung von Roman Polanski liegt in der Balance zwischen Schauder und Komik.
Als Vorlage für das „Grusical“ diente Polanskis gleichnamiger Kinoerfolg aus dem Jahr 1967. Das Buch entwickelte Michael Kunze, der sich mit zahlreichen Musical-Übersetzungen und eigenen Musiktheater-Produktionen einen Namen machte.
Die Musik stammt aus der Feder von Jim Steinman. Seine dramatischen, opernhaften Rock-Kompositionen wurden vor allem durch Interpreten wie Meat Loaf und Bonnie Tyler weltweit bekannt.
Die Vampir-Komödie zählt zu den populärsten deutschsprachigen Musicals und hat bisher mehr als vier Millionen Zuschauer in seinen Bann gezogen. Inzwischen reicht das Renommee der Produktion von Europa bis nach Asien. In Warschau hat Tanz der Vampire aufgrund der großen Nachfrage gerade seine Spielzeit verlängert. Am 2. Juli 2006 feierte das Musical seine Japan-Premiere in Tokio.
Tanz der Vampire spielt mit den Erwartungen des Publikums und allen Klischees, die das schaurige Metier zu bieten hat – bis zum bissigen Ende.
Für Michael Kunze liegt die besondere Würze in der Ironie des Ausgangs: „Die Geschichte hat keine Moral. Die Vampire triumphieren und übernehmen die Herrschaft der Welt. Das macht das Stück letztlich so modern.“
Vampirjägerei und ihre Tücken:
Die Geschichte: Getarnt als Fledermausforscher verfolgt der berühmte Vampirjäger Professor Abronsius mit seinem jungen Assistenten Alfred die Spur der Untoten. In Transsilvanien retten sich die beiden kurz vor dem Erfrieren in das Wirtshaus von Chagal, dessen bezaubernde Tochter Sarah dem etwas unbeholfenen Alfred von nun an schlaflose Nächte bereitet.
In der Schenke stoßen die Wissenschaftler nicht nur auf verdächtige Mengen von Knoblauch sondern bald auch auf verräterische Bisswunden. Verantwortlich für die beängstigenden Vorkommnisse im Dorf ist der Vampirgraf von Krolock. Auch er hat eine Schwäche für die schöne Wirtstochter, die betört von seinem dunklen Charme einer Einladung auf sein Schloss folgt.
Abronsius und Alfred nehmen die Verfolgung auf – der eine voller Forscherdrang, der andere voller Sorge um seine Angebetete.
Im Reich des Grafen angekommen erwarten sie zwei überaus erfreute Gastgeber: Von Krolock und sein schwuler Sohn Herbert, den insbesondere Alfreds Eintreffen in Entzückung versetzt. In den nun folgenden 24 Stunden überschlagen sich die Ereignisse, allerdings zu Gunsten der dunklen Kreaturen.
Eine Serie von erfolglosen Annäherungs- und Vampirtötungsversuchen findet ihren Höhepunkt auf dem Mitternachtsball im Schloss. Zuletzt verbleibt Professor Abronsius als einzig Sterblicher im Kreis von Untoten – nichts ahnend…
Nur noch bis 30.03.2008 in Berlin! Zum Ticketanbieter:
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event - Feb 27, 10:16
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